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Category Archives for "Unser menschlicher Geist"

Klug ist, wer zweimal nachdenkt, bevor er einmal spricht.

Die vielleicht wichtiges Eigenschaft für eine Führungskraft – und für jeden, der dauerhafte Beziehungen aufbauen will – ist die Fähigkeit nachzudenken, bevor er spricht. Es gibt Schwätzer, die sich für „spontan“ halten, nur weil sie Unbedachtes gedankenlos und von genauerem Wissen ungetrübt hinaus plappern.

Wer sich auf solche Weise wichtig machen will, macht sich höchstens lächerlich. Und wenn Sie gar die Tendenz haben, im Zorn Dinge zu sagen, die Sie später bereuen, wird Ihnen die simple Technik, bis zehn zu zählen, ehe Sie den Mund aufmachen, wertvolle Dienste leisten. Wenn Sie – auch nur für einen Augenblick – innehalten und über die möglichen Konsequenzen nachdenken, gelangen sie vielleicht zu dem Schluss, dass Ihre beabsichtigte Äußerung nicht sonderlich klug ist.

Und wenn Sie einmal doch „deutlich“ werden müssen, ist es keine schlechte Idee, Ihre Kritik in nette Worte zu verpacken – nur für den Fall, dass Sie sie später zurücknehmen müssen!

Ein positiver Geist findet immer einen Weg. Ein negativer sucht

 … nach allen nur denkbaren Sackgassen

 

Jemand hat einmal gesagt: „Es gibt keine Wahrheiten; es gibt nur verschiedene Ansichten der Wahrheit.“ Wie dem auch sei – was immer Sie für Wahr halten, wird zu Ihrer Wirklichkeit. Ihr Unterbewusstsein wird alles glauben, was Sie ihm sagen – wenn Sie es nur oft genug und überzeugend genug wiederholen.

Wenn sie sich mit einer schwierigen und für Sie neuen Aufgabe konfrontiert sehen, konzentrieren Sie sich auf das Möglich sein des Erfolgs – nicht auf die Möglichkeiten zu scheitern. Lösen Sie die Aufgabe in kleinere Unterabteilungen auf und nehmen Sie sie, eine nach der anderen, in Angriff.

Der einzige Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ist die Haltung, die Sie gegenüber der jeweiligen Aufgabe einnehmen.

Sie können sich praktisch in jede – gute oder schlechte – Situation hineindenken

… und sich aus praktisch jeder herausdenken.

 

Jedem gezielten Handeln geht Denke voraus. Wenn sie mit den Gegebenheiten unzufrieden sind, können Sie Ihr Situation durch die Macht der Gedanken verbessern – ebenso wie Sie ein positives Leben durch negatives Denken zerstören können.

Erfolg beginnt mit einer ehrlichen Analyse der eigenen momentanen Situation, mit der Übernahme der Verantwortung für das eigenen Leben und der Entwicklung eines praktikablen Plans zur schrittweisen Verwirklichung eigener Zielvorstellungen.

Wenn Sie nicht einmal Herr Ihrer eigenen Geisteshaltung sind, wie kommen

… Sie dann darauf, Sie könnten anderen Anweisungen geben?

 

Wie komm es eigentlich, dass gerade die Leute, die glauben, sie hätten das Zeug zu hervorragenden Managern – wenn man ihnen nur die Chance dazu gäbe -, oft außerstande sind, sich selbst zu „managen“? Bevor man auch nur hoffen darf, anderen Anweisungen zu geben, muss man imstande sein, ihnen durch sein ganzes eigenes Verhalten ein Beispiel zu geben, dem sie folgen könnten. Es ist schlicht unmöglich, andere zu großen Leistungen zu inspirieren, solang man nicht fähig ist sich selbst dazu zu inspirieren.

Begehen Sie nicht den weitverbreiteten Fehler zu sagen: „Sobald die da oben mich zum Manager gemacht haben, werde ich ihnen zeigen, was in mir steckt.“ Sie haben den ersten Zug: Sie müssen zuerst zeigen, was Sie wert sind!

Die unangenehmste Eigenschaft der Sorge ist, dass sie immer eine

… ganze Herde von Verwandten anlockt.

 

Sorgen scheinen wie Schaft, nach Möglichkeiten immer herdenweise aufzutreten. Eine Sorge führt zur nächsten, und ehe man sich´s versieht, wachsen sie einem über den Kopf. Wenn Sie der Versuchung nachgeben, das „Was-wenn?“-Spiel zu spielen – Mutmaßungen anzustellen, was für weitere Probleme ein mögliches Problem nach sich ziehen könnte -, vervielfachen sich die Sorgen, und jede lässt die Folgende immer schlimmer erscheinen.

Wenn Sie schon mit dem „Was-wenn?“-Spiel anfangen müssen, dann spielen Sie selbst – oder gar auf die völlig hypothetischen „Zusatzproblem“, die sie bedingen könnten. Wie ernst zu nehmend Ihre Sorgen auch aussehen mögen, die Sie vielleicht um zwei Uhr nachst aus dem Schlaf reißen – wenn Sie sie sorgfältig analysieren, werden Sie feststellen, dass jedes Problem eine Lösung hat!

Das manche Leute ständig Probleme haben, liegt vor allem daran,

… dass sie sich immerzu Sorgen machen. Der Geist zieht das an, womit er sich beschäftigt.

 

Sorgen erfüllen keinerlei praktischen Zweck und können ernstzunehmende negative Auswirkungen auf Ihre geistige und physische Gesundheit haben. Der Arzt CHARLES MAYO, der zusammen mit seinem Bruder WILLIAM die berühmte Mayo-Klinik in Rochester (Minnesota) gründete, sagte einmal: „Ich habe noch niemanden gekannt, der an Überarbeitung gestorben wäre, aber viele, die an Zweifeln gestorben sind.“

Da Sorgen zwar meist einen bestimmen Gegenstand haben, aber ihrer Natur nach von „verschwommenen“ Gefühlen wie Bangigkeit und Ungewissheit begleitet werden, ist es schwierig, ihnen mit logischen Argumenten beizukommen. Die beste Methode, seine Sorgen loszuwerden, ist, konkrete Maßnahmen zur Beseitigung Ihrer äußeren Ursachen zu ergreifen.

Wenn Sie einen Plan entwickeln, wie Sie Ihre Probleme konstruktiv angehen können, und ihn dann mit Entschlossenheit ausführen, werden Ihnen Ihre Sorgen – keine Sorgen mehr bereiten,. Negative Gedanke räumen immer das Feld, wenn ein entschlossen handelnder Mensch auftritt, der einen positiven Aktionsplan verfolgt.

Sie laufen viel eher Gefahr, Ihr Hirn einrosten zu lassen, als es abzunutzen

Anders als ein mechanisches Gerät, das sich durch den Gebrauch abnutzt und irgendwann aufhört zu funktionieren, wird der Geist durch Beanspruchung immer nur stärker. Je mehr Sie Ihr Gehirn arbeiten lassen, desto leistungsfähiger wird es.

Wenn Sie es andererseits nicht benutzen, reagiert es ganz genauso wie eine Maschine, es rostet ein. Die technisch ausgefeilteste Maschine und das am höchsten entwickelte Gehirn rosten hoffnungslos ein, wenn sie nicht gebraucht werden.

Ohne Selbstdisziplin – und etwas Geschicklichkeit bei der Einteilung der uns zur Verfügung stehenden täglichen 24 Stunden – laufen wir leicht Gefahr, unsere Freizeit mit sinnlosen, geistestötenden eskapistischen Aktivitäten zu vergeuden.

Entspannung ist wichtig, aber ebenso wichtig ist es, sein Wissen kontinuierlich zu erweitern. Richten Sie es so ein, dass Ihnen für Beides genug Zeit bleibt.

Gedanken sind wie Brieftauben: Sie kommen immer wieder zurück.

… Passen Sie also auf, was für Gedanken Sie aussenden!

 

Die Gedanken, die Sie anderen übermitteln, üben stets einen viel stärkeren Einfluss auf Sie selbst aus, als auf den Empfänger. Anders als jedes materielle Ding bleibt ein Gedanke, den Sie in die Welt setzen oder einem anderen „übergeben“ zugleich auch bei Ihnen.

Selbst wenn Sie ihn längst vergessen haben, noch weiter in Ihrem Unterbewusstsein wirken. Wie Brieftauben, die ohne Vorwarnung in ihren Schlag zurückkehren, könne solche Gedanken wieder in Ihr Bewusstsein schießen, wenn Sie sie am wenigsten erwarten.

Wenn Ihre Gedanken positiver Natur sind, brauchen Sie allerdings nichts zu befürchten. Muntere, produktive, glückliche Gedanken können nur Gutes anrichten: Wenn sie Ihnen wieder einfallen, bringen sie positive Resultate hervor, und solange sie in Ihrem Unterbewusstsein schlummern, bestärken sie Sie in Ihrer positiven Geisteshaltung (PGH).

Ihr Geist ist das einzige „Ding“, über das ausschließlich Sie verfügen können,

… missbrauchen Sie ihn nicht für nutzlose „Streitereien“

 

Sie können Ihre Zeit und Ihre – körperliche und mentale – Energie in Projekte investieren, die Ihnen die größten Profite einbringen, oder Sie können sie für Aktivitäten vergeuden, die zu absolut gar nichts führen. Da einzig und allein Sie über Ihren Geist bestimmen, können Sie sich dafür entscheiden, ihn für konstruktive Zwecke zu verwenden, oder Sie können ihn und Ihre Zeit mit sinn- und nutzlosen Auseinandersetzungen verschwenden.

Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einer gedankenvollen Diskussion und einer irrelevanten Meinungsverschiedenheit. Wenn Sie über Begriffe und Ideen diskutieren, erweitert sich Ihr geistiger Horizont durch die Interaktion mit einem zweiten Intellekt. Wenn Sie sich in belanglose Auseinandersetzungen hineinziehen lassen, ist das einzige Resultat eine Abstumpfung von Geist und Seele.

Wie alt Sie sind, hängt von Ihrer Geisteshaltung ab, nicht von der

… Anzahl Ihrer Lebensjahre.

 

Der amerikanische Geistliche und Schriftsteller TYRONE EDWARDS sagte einmal: „Alter ist keine Frage der Jahre, sondern des Temperaments und der Gesundheit. Manche Menschen werden alt geboren, andere werden es Zeit ihres Lebens nicht“.

Sie haben bestimmt schon Teenager kennengelernt, die wie verkleidete Greise wirkten und Siebzigjährige mit dem Temperament und der Begeisterung eines Kindes, das die Wunder des Lebens zu entdecken beginnt. Es ist alles eine Frage der inneren Einstellung. Achten Sie unbedingt darauf, dass ihre geistige Entwicklung auf die Erlangung von Weisheit ausgerichtet ist – nicht auf Resignation und Zynismus.

Wenn es Ihnen aufgrund früher negativer Erfahrung schwer fällt, sich eine offenen Geisteshaltung zu bewahren, rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass Sie heute mit anderen Menschen zu tun haben, dass inzwischen geänderte äußere Bedingungen herrschen dürften, und dass Sie jetzt einfach deswegen bessere Erfolgsaussichten haben, weil Sie inzwischen älter und reifer geworden sind.