Hoffnung und Angst reisen niemals gemeinsam

Hoffnung und Angst sind wiederstreitende Gemütszustände: Solang wir hoffen können wir jede Angst überwinden. Hoffnung gibt uns die Kraft, auch angesichts größter Schwierigkeiten weiterzukämpfen und unserer Leistungsgrenzen immer wieder neu zu definieren. Wie der Psychiater und Sachbuchautor KARL MENNINGER sagte: “Hoffnung ist bescheiden, demütig, selbstlos; sie impliziert Fortschritt; sie ist ein Abenteuer, ein Voranschreiten – ein zuversichtliches Suchen nach einem lohnenden Leben.”

Hoffnung ist die Folge des Bereitseins. Wenn Sie die vorhandenen Möglichkeiten in einem Geist positiven Erfolgswillens prüfen, ist Hoffnung das natürliche Resultat. Wenn Sie vor jeder Unternehmung alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um sich für den Erfolg vorzubereiten, erwerben Sie die Selbstgewissheit, die Sie rasch und sicher zum Ziel Ihrer Wünsche führen wird.

Wenn Sie Verzögerungen, Rückschläge und vorübergehende Niederlagen erleben, gibt Ihnen die Hoffnung den Mut durchzuhalten, bis Sie die Zweifel und Ängste, die jeden von uns von Zeit zu Zeit heimsuchen, überwunden haben.

Würden Sie es riskieren, im Jenseits mit demselben Maß gemessen zu werden,

… das Sie an Ihre Mitmenschen anlegen?

 

Wie bequem es doch ist, sich selbst und andere nach zweierlei Maßstab zu beurteilen! Eine der weisesten Lehren der amerikanischen Ureinwohner ist diese Empfehlung, ehe man einen anderen beurteilt, sollte man “eine Meile in dessen Mokassins gehen”.

Wenn Sie die Neigung verspüren, einen Kollegen, einen Freund oder einen Angehörigen zu kritisieren, halten Sie für einen Augenblick inne und fragen Sie sich: “Und was ist mit mir? Werfe ich diesem Menschen vielleicht etwas vor, was ich bisweilen auch selbst tue? Oder hat er etwa nur deswegen Unrecht, wie er in einer bestimmten Situation nicht so handelt, wie ich es tun würde?”

Wenn Sie sich ehrlich bemühen, sich in die Lage anderer zu versetzen und seinen Standpunkt nachzuvollziehen, werden Sie dabei vielleicht auch feststellen, dass Sie sogar von dem anderen lernen können, manches besser zu tun, als Sie es bislang vermochten.

Ein Gebet am Abend, ein Licht am Morgen, und Sie werden sehen, was

… für ein produktiver Tag das wird!

 

Die Religion hilft uns, unser menschliches Dasein in seinen wahren Relationen zu erkennen und die richtige Einstellung zu entwickeln, die es uns ermöglicht, die Segnungen des Lebens – für uns und unsere Familie – zu erwerben.

Indem wir mit Hilfe der Kraft des Gebetes die Verbindung zum höchsten Wesen herstellen, lernen wir, unseren edleren Instinkten zu vertrauen und unser spirituelles Wachstum voranzutreiben.

Wenn Sie jeden Abend durch ein Gebet Ihrer Dankbarkeit Ausdruck verleihen und jeden neuen Tag mit einem Lied willkommen heißen, werden Sie imstande sein, alles zu bewältigen, was Ihnen das Leben in den Weg stellen mag.

Die Angst ist die kostspieligste unter allen menschlichen Emotionen, auch

… wenn sie zumeist ganz ohne reale Ursache auskommt.

 

Die größten Feinde des Erfolgs sind Unentschlossenheit, Zweifelssucht und Angst. Solange man von Zweifeln geplagt ist, kann man zu keinem Entschluss kommen, und Unentschlossenheit ist die Mutter der Angst. Solange man von Zweifeln geplagt ist, kann man zu keinem Entschluss kommen, und Unentschlossenheit ist die Mutter der Angst.

Sie verdichtet sich zum Zweifel und bringt gemeinsam mit diesem die Angst hervor. Diese Feinde sind deswegen besonders gefährlich, weil sie langsam keimen und unbeobachtet wachsen. Sieben Grundängste können zwischen uns und dem Erfolg stehen. Diese sind die Angst vor Armut, Kritik und Krankheit, vor dem Verlust von Liebe und Freiheit, die Angst vor Alter und Tod.

Da unser Geist immer danach strebt, unsere Gedanken in ihre Materiell Entsprechung zu verwandeln, müssen Sie die Macht gebrauchen, die Sie über Ihr Denken haben, um solche negativen Impulse auszuschalten und sie durch positive Gedanken zu ersetzen. Indem Sie Ihre Gedanken kontrollieren, überwinden Sie Ihre Ängste.

Das größte Wunder überhaupt ist die Kraft des schlichten Glaubens

Der Glaube war ein zentrales Element der Lehren JESU, und dementsprechend häufig ist im Neuen Testament von ihm die Rede.

Bei Matthäus beispielsweise (17, 20) erklärt Jesu den Jüngern, wenn sie Glauben hätten “wie ein Senfkorn”, so könnten sie Berge versetzen. Im Markus Evangelium sagt CHRISTUS: “Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt” (9,23).

Und der Apostel PAULUS definiert den Glauben in seinem Hebräer-Brief als “eine gewisse Zuversicht des, das man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht” (11,1).

Der Glaube ist, mit einem Wort, der aktive Ausdruck der Bereitschaft, das für wahr zu halten, war wir nicht beweisen können. Und damit ist er in der Tat ein Wunder!

Der Glaube nimmt durch den Gebrauch nicht ab, sondern immer weiter zu.

Wie Körper und Geist wird der Glaube umso stärker, je mehr Sie ihn beanspruchen. Wenn Sie zum ersten Mal den “Sprung ins Leere” (wie es auch MARTIN LUTHER als Kriterium vertrauensvollen Glaubens formulierte) wagen, kann es sein, dass Sie eine gewisse – durchaus verständliche – Bangigkeit verspüren. Es ist schließlich nicht leicht, einen abstrakten Begriff als Tatsache zu akzeptieren oder sich auf etwas einzulassen, dessen Ausgang keineswegs sicher ist. Wenn Sie aber aus Ihrem Glauben heraus handeln, werden Sie – sofern Ihre Ziele redlich sind und Sie Vertrauen in Gott, Ihre Mitmenschen und sich selbst haben – das Erwünschte erlangen.

Es wird auch gewiss Augenblicke geben, das Sie an sich zu zweifeln beginnen und nicht sicher sind, welchen Weg Sie einschlagen sollten. Wenn Sie in eine solche Lage geraten, vertrauen Sie Ihren Instinkten. Es spielt keine Rolle, ob Ihre Intuition eine Eingebung der unendlichen Intelligenz ist oder lediglich die Summer Ihrer Erfahrungen und Ihres Wissens darstellt. Ausschlaggebend ist nur, dass diese Kraft jederzeit zur Verfügung steht.

Wir können uns den Glauben nicht aus eigener Kraft schaffen, aber jeder,

… der sich geistig darauf vorbereitet hat, kann ihn wie ein Geschenk empfangen.

 

In manchen Religionen spricht man vom Glauben als von einem Geschenk Gottes, das demjenigen zuteil wird, der bereit ist, es zu empfangen.

Sobald Sie akzeptieren, dass der Glaube eine Realität ist, auch wenn er sich logisch und rational nicht erklären lässt, beginnen Sie schon, seine Wohltaten zu genießen. Entwickeln Sie Ihre Fähigkeit zu glauben, dann werden Sie ein wunderbares Gefühl der Zufriedenheit und des Wohlbefindens verspüren, das aus dem Wissen erwächst, dass eine höhere Macht Ihnen, wann immer Sie ihrer bedürfen, Kraft und Inspiration schenkt.

Sie handeln dann aus Ihrem Glauben heraus, wenn Sie den Geboten Ihrer jeweiligen Religion gehorchen, obwohl die Existenz Gottes nicht empirisch nachgewiesen werden kann. Sie handeln auch dann als gläubiger Mensch, wenn Sie einem anderen vertrauen – wenn Sie sich darauf verlassen, dass er sich an eine getroffene Vereinbarung halten wird.

Und Ihren Glauben an sich selbst stellen Sie jedes Mal unter Beweis, wenn Sie etwas zu tun versuchen, was Sie noch niemals zuvor getan haben.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich um mehr Klugheit bitten,

… auf dass ich imstande wäre, von den vielen Vorteilen, in einem demokratischen Land leben zu dürfen, besseren Gebrauch zu machen.

 

Jemand hat einmal gesagt, die Demokratie ähnele sehr der Wurstherstellung: Sie bietet keine besonders hübschen Anblick, aber was zählt, ist das Ergebnis.

Wer noch nie unter einer Diktatur gelebt hat, kann wahrscheinlich nicht in vollem Umfang würdigen, welch einen Segen eine demokratische Verfassung darstellt, die allen Bürgern die gleichen Rechte und Freiheiten garantiert und die gewährleistet, dass kein Regierender – zumindest auf die Dauer – seine Macht missbrauchen kann.

Demokratie und freie Marktwirtschaft sind die zwei Säulen einer Gesellschaftsordnung, die jedem die gleichen Aufstiegschancen zusichert.

Und auch wenn Theorie und Praxis zum Teil auseinander klaffen mögen, können wir uns doch alle glücklich schätzen, in einem Land zu leben, in dem wir das Recht haben, die Regierung offen zu kritisieren, politische und wirtschaftliche Fragen zu erörtern und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die den Interessenten des ganzen Volkes Rechnung tragen.

Wenn Sie zu beschäftigt sind, um sich mit Ihren Sorgen zu befassen,

… werden sie bald die Lust verlieren und von selbst verschwinden.

 

Sorgen sind auch nur menschlich; wenn man keine Zeit für sie hat, fühlen sie sich missachtet und gehen. Wenn Sie so sehr mit positiven, konstruktiven Vorhaben beschäftigt sind, dass Ihnen keine Zeit verbleit, sich Sorgen zu machen, haben Sie bereits begonnen, die Erfolgsleiter zu erklimmen.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie reale Probleme ignorieren sollten. Es bedeutet vielmehr, dass Sie Probleme nicht so sehr verinnerlichen sollten, dass sie Sie lähmen und damit jede positive Maßnahme unmögliche machen.

Wenn Ihre Sorgen anfangen, Ihnen den Schlaf zu rauben, erinnern Sie sich daran, dass die beste Methode, derlei Störenfriede loszuwerden, darin besteht, sie zu Tode zu arbeiten!

Die meisten Sorgen sind nicht halb so ernst, wie sie uns anfangs erscheinen.

Viele schlaflose Nächte sind die Folgen von Sorgen, die im Licht des neuen Tages jeden Schrecken verlieren. Im Dunkel der Nacht, oder wenn wir ganz allein sind, sehen die Dinge immer besonders bedrohlich aus. In solchen Situationen pflegt unser Geist die Probleme zu übertreiben, so dass sie uns weit schlimmer erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind. Anstatt Ihre geistige Energie mit überflüssigen Sorgen zu vergeuden, sollten Sie sie nutzen, um die Lösung des Problems zu finden.

Wenn Sie oft vor Sorgen nicht einschlafen können, halten sie auf Ihrem Nachttisch Notizblock und Stift bereit. Anstatt sich stundenlang im Bett zu wälzen, und sich das Gehirn über ein „unlösbares“ Problem zu zermartern, machen Sie eine Liste der Dinge, die Sie gleich morgen in Angriff nehmen wollen, um die Situation zumindest zu entschärfen.

Sie werden feststellen, dass es weit vernünftiger ist, Ihre Sorgen dem Notizblock anzuvertrauen, als sie die ganze Nacht lang im Kopf zu bewegen.